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Duo NIHZ


Recensie Zuger Zeitung (Zwitserland)

De recensie van het concert in Unteraegeri, april 2006.
Dit concert was in samenwerking met en onder de naam The Guitar Company.


Gitarren-Stilmix aus Holland

Eine Musikalische Reise durch ein grosse Stilvielvalt bot The Guitar Company am Ostermontag in der Reformierte Kirche Mittenägeri.

Von Elvira Herz, Unterägeri


Die drei Gitarristen Bobby Rootveld, Niels Ottink und Torsten Preut verfügen alle über eine fundierte Ausbildung in Klassische Gitarre. Sie Studierten alle bei Louis Ignatius Gall, einem ehemaligen Schüler des Meistergitarristen Anders Segovia. Doch ebenso wohl fühlen sie sich in der modernen Stilvielvalt wie Jazz, Tango, Pop und Rock. Gemeinsam mit der Blockflötistin Sanna van Elst kombinieren sie viele Musikstile und fallen durch ihre äusserst vielseitige künstlerische Begabung auf. So war die Gitarre nicht einfach Klangkörper, sondern wurde öfters auch zum Rhythmusinstrument. Zudem kam immer wieder eine gewisse humorvolle Theatralik zum Vorschein, vor allem in den verschiedene Eigenkompositionen.


So viel Musik wie möglich

’Wir haben uns vorgenommen, so viel unterschiedliche Musik wie möglich ins Programm zu packen’, sagte Bobby Rootveld. Dazu gehörte Werke von Scott Joplin, Manuel de Falla, Claude Debussy, Chick Corea, Isaac Albeniz und weitere Komponisten.
Eine fröhliche Melodie eröffnete das Programm, wobei die feinen Flötentönen auf der Empore erklangen. Südliche Stimmung schuf ’Fiesta Italiana’ eine Eigenkomposition von Bobby Rootveld.

Von Flamenco bis Jazz
Im ’Crystal Silence’, einem Werk, welches Chick Corea ursprünglich für Klavier geschrieben hatte, sorgte die E-Gitarre beinahe sphärenhafte Klänge, während die Flöte die Melodie übernahm. Frühlingshaften Vogelgezwitscher liess die Flötistin solistisch erklingen in der ’Nachtigall’ von van Eyck.
Eher ungewohnte Klangbilder vermittelte Niels Ottink, als er sich in einer Eigenkomposition von Gebäuden des Architekten Antonio Gaudí, zu deren musikalischen Beschreibung inspirieren liess. Flamenco und ein spanischer Tango nach einem Stück von Andres Segovia liessen temperamentvolle Momente aufleben, und ein Sprung in die Vielfalt des Jazz mit einem Bossa Nova ergaben einen reizvollen Kontrast, wobei die Flöte mit tänzerischer Leichtigkeit die Melodie übernahm.




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