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Duo NIHZ |
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Nederlandse Website: |
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Recensie Augsburger Allgemeine (Duitsland) |
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Springlebendig und federleicht |
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Niederländisches Gitarrentrio und Blockflötistin liefern facettenreiches Programm in Neusäß Von Bärbel Schoen |
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Neusäß |
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Was erwartet einen Besucher, wenn drei Gitarristen und eine Blockflötistin ihren musikalischen Einstand geben? Barocke Musik, mittelalterliche Tänze? Weit gefehlt! Was das niederländische Gitarrentrio "The Guitar Company" und Sanna van Elst in der Emmauskirche in Neusäß darboten, war so facettenreich, dass mancher Zuhörer raunte: "So etwas habe ich ja noch nie gehört." |
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Dass es ein ganz besonderes Konzert werden würde, deutete sich bereits beim ersten Stück "Fiesta Italiana" an: Die drei Gitarristen Torsten Preut, Niels Ottink und Bobby Rootveld und die Flötistin Sanna van Elst legten einen zauberhaften Klangteppich aus. Gewebt wurde ein Tango mit temperamentvollen Anschlägen, weichen Melodiebögen und perkussiven Untermalungen. |
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Dabei flocht auch Sanna van Elst ungewohnte Töne. In der Pause erläuterte die 25-Jährige ihre ideenreiche Spielweise: "Schnalzen, Klopfen, Zischen, Singen ¬ alles ist auf der Blockflöte möglich." Einfühlsam, fröhlich und tempogeladen bewegte sie sich auf den musikalischen Pfaden bis nach Japan. Beim Spiel mit ihrem Duopartner Bobby Rootveld ¬ nebenbei ist er Schauspieler ¬ saß auch der Schalk im Nacken. |
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Die jungen Musiker faszinierten durch ihre frische Art der Interpretation, immer untermauert durch eine solide, klassische Ausbildung. Bobby Rootveld konnte seine komödiantische Ader während seiner Moderation nicht verbergen, erklärte Musik über Sport und stieg mit Boxweltmeister Ali förmlich in den Ring: "Alis Shuffle". Die Viererriege kennt sich vom Studium in Amsterdam. Torsten Preut schloss erst im vergangenen Jahr sein Musikstudium erfolgreich ab und lebt seitdem in Neusäß. In der Region Augsburg und München ist er als Musiker und Gitarrenlehrer tätig. Die klassische Grundlage schließt bei ihm eine Affinität zur E-Musik nicht aus. Preut: "Wir sind offen für vieles, und wir schauen, was möglich ist." Laut Biografie beschäftigt er sich seit langem mit Jazzmusik. Am Conservatorium Enschede belegte er bei Louis Ignatius Gall als Hauptfach Jazzgitarre. Wie man mit einer einzigen Gitarre eine ganze Band erklingen lassen kann, demonstrierte er am Stück "They Can`t Take That". Und natürlich ist die Kirche ein guter Platz, um Bach zu spielen. Niels Ottink wählte dafür eine Fuge aus. Bereits als Siebenjähriger begann er mit dem Gitarrenunterricht. Mit dreizehn stoppte er den klassischen Unterricht, um als E-Gitarrist in einer Rockband zu spielen. Später begann er mit dem Studium der klassischen Gitarre in Enschede. |
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Aufregend expressiv |
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Seine musikalischen Erfahrungen flossen in das Stück ein: makellos, mit Leichtigkeit und Anmut interpretiert. Ganz im Sinne Bachs. Allen vier Musikern darf nachgesagt werden, dass sie eine große musikalische Karriere vor sich haben. Eigene Kompositionen und Arrangements werden da genauso ihren Beitrag leisten wie die expressive Gestaltungskraft der jungen Leute. Beispiele gab es am vergangenen Mittwochabend genug: "November-Nights" (Komp. Preut), "SOS ¬ Kula Shaker"(Arr. Rootveld) sowie in jugendlicher Frische interpretierte Werke von Albeniz, Turina und Manuel de Falla. |
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Als Zugabe offerierte die Viererriege einen hinreißenden Blues. Fazit: Eine aufregende Reise durch Epochen, Stile und Kuriositäten, von der sich das Publikum mitreißen ließ. |
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Das niederländische Gitarrentrio "The Guitar Company" und die Blockflötistin Sanna van Elst nahmen am vergangenen Mittwochabend in der Emmauskirche in Neusäß die Besucher auf eine aufregende Reise durch Epochen, Stile und Kuriositäten mit. Bild: Bärbel Schoen |